Wartungsstau gefährdet laut Rechnungshof viele Sammlungen in US-Museen

Pompös und prächtig: So wirken von weitem viele US-Museen auf die Besucher - doch rund 85 Prozent der Häuser sind reparaturbedürftig. Das ergab eine Umfrage des US-Rechnungshofes (GAO), über den ”Art Newspaper” berichtet. Bei gut drei Vierteln der Häuser sind die Schäden demnach so groß, dass Sammlungen gefährdet werden könnten. Laut dem Bericht sind viele der 16.700 US-Museen in alten oder historischen Gebäuden untergebracht. Deren Instandhaltung sei teuer und die Modernisierung schwierig. Etwa die Hälfte der Museen, die an der GAO-Umfrage teilnahmen, gab an, jeweils mehr als 100.000 Dollar zu benötigen, um die aufgeschobenen Wartungen durchführen zu können. Doch die Museen-Finanzierung deckt selten Bau- oder größere Kapitalverbesserungen ab. Deshalb seien die Häuser auf die private Mittelbeschaffung angewiesen. "Oft wäre ein Neuanfang mit einem neuen Gebäude günstiger als die Reparatur des alten.", hieß es.