Vor der Kriegszerstörung gerettete Skulptur geht für die Ukraine zur Biennale nach Venedig

Eine vor der Zerstörung durch den russischen Angriffkrieg gerettete Skulptur wird Mittelpunkt des ukrainischen Pavillons auf der Biennale in Venedig. Bei der Skulptur handelt es sich um ein Werk der Künstlerin Schanna Kadyrowa. Ihre Betonfigur "Origami Deer" aus dem Jahr 2019 sieht aus wie ein aus Papier gefalteter Origami-Hirsch. Das Werk, das in einem Park in der ostukrainischen Region Donezk stand, musste 2024 abgebaut und quer durch das Land transportiert werden, um es vor dem Krieg zu schützen. Die Skulptur soll in Venedig von einem Kran hängen und als Metapher für die anhaltend prekäre Lage des Landes während des Krieges dienen. Der Titel der Installation „Sicherheitsgarantien” bezieht sich auf das Budapester Memorandum von 1994, das von der Ukraine, Großbritannien, den USA und Russland unterzeichnet wurde. Damals gab die Ukraine ihr Atomwaffenarsenal auf und unterzeichnete Dokumente, die Sicherheit versprachen, so Kadyrowa. Diese Garantien existierten aber nur auf dem Papier.