Vom "Hobbit" bis zum "Herrn der Ringe": Internationaler Tolkien-Lesetag

Vom "Hobbit" bis "Herr der Ringe": Die Werke von J.R.R. Tolkien haben Kultstatus. An diesem Mittwoch findet ein internationaler Tolkien-Lesetag statt. Ins Leben gerufen wurde er von der britischen Tolkien Society. Jedes Jahr steht der Lesetag unter einem Motto. In diesem Jahr lautet es "Unlikely Heroes" - auf Deutsch so viel wie "Unwahrscheinliche Helden". Damit rückt eine Facette von Tolkiens Werk in den Mittelpunkt, die viele Leser und Leserinnen besonders anspricht: die stillen, oft unterschätzten Figuren, die über sich hinauswachsen. Die Deutsche Tolkien Gesellschaft teilte mit, im Mittelpunkt stehe das gemeinsame Lesen oder Zuhören. Lokale Tolkien-Stammtische seien daran beteiligt. Dass der Lesetag am 25. März begangen wird, ist kein Zufall. In "Der Herr der Ringe" wird an diesem Datum der Eine Ring vernichtet und der Dunkle Herrscher Sauron besiegt, womit das Dritte Zeitalter Mittelerdes endet. Zugleich beginnt eine neue Zeit. Der Schriftsteller und Oxford-Philologe Tolkien lebte von 1892 bis 1973.