Samstag, 19.10.2019
 

Neue Musik | Beitrag vom 11.07.2019

Vokalexperten aus der SteiermarkCantando Admont

Moderation: Carolin Naujocks

Ein Gruppenbild des Vokalensembles Cantando Admont, das um einen Tisch herum sitzt (Petra Radeczki)
Das steirische Vokalensemble Cantando Admont hat sich bei seinem Konzert in Graz vier Uraufführungen vorgenommen. (Petra Radeczki)

Das Vokalensemble Cantando Admont entzieht sich in doppelter Weise dem Mainstream. Im Dialog von Alter und Neuer Musik kultivieren die Musiker die Beziehungen zwischen dem Ungewohnten und dem Entfernten.

Vier Uraufführungen von drei Komponistinnen und Komponisten stehen auf dem Konzertprogramm des Vokalensembles Cantando Admont in der Leechkirche in Graz. Alle beziehen sich auf den Komponisten Solage, der um 1380 im Umkreis des französischen Königshauses aktiv war. Den Spezialisten für Alte Musik ist auch das Abenteuer des Neuen ein Fest. 

open music
Aufzeichnung vom 19.11.2018 in der Leechkirche in Graz

Solage (14. Jh.)
"Corps Feminin"/"Le Basile"

Clemens Nachtmann (*1965)
aus dem Zyklus "Über Gott und die Welt" (2018):
"Mathematisches Mysterium" auf einen Text von Hermann Broch (Uraufführung)
"Symphony in yellow/Désespoir" auf Texte von Oscar Wilde (Uraufführung)

Solage
"Le Basile"

Anna Korsun (*1986)
"le basile de sa propre nature" (Uraufführung)

Solage
"Fumeux fume"

Feliz Anne Reyes Macahis (*1987)
"salle cinq" (Uraufführung)

Cantando Admont:
Helena Sorokina, Alt
Bernd Lambauer, Tenor
Ulfried Staber, Bass
Gerd Kenda, Bass
​Leitung: Cordula Bürgi

(nau)

Mehr zum Thema

Der Grazer Komponist Peter Lackner - Der Kanon als universelles Prinzip
(Deutschlandfunk Kultur, Neue Musik, 04.04.2019)

Festival Neue Musik Stuttgart - ECLAT
(Deutschlandfunk Kultur, Neue Musik, 02.05.2019)

Maria de Alvears "Magna Mater" - musica arcaica
(Deutschlandfunk Kultur, Neue Musik, 30.04.2019)

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur