"Voice of America" muss Sendebetrieb wieder aufnehmen

    Das Bild zeigt ein goldfarbenes Schild mit der Aufschrift "Voice of America".
    Das Gebäude von Voice of America in Washington © AP / Andrew Harnik
    Die US-Regierung muss nach einem Gerichtsbeschluss einen umfassenderen Betrieb des staatlich finanzierten Auslandssenders "Voice of America" wieder aufnehmen. Innerhalb einer Woche soll die Behörde einen Plan vorlegen. Mehr als 1000 beurlaubte Mitarbeiterinnen und Mitabeiter können nun wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Seit Präsident Trump vor einem Jahr die Schließung angeordnet hatte, operierte Voice of America nur noch mit einem stark reduzierten Personalbestand. Trump wirft dem Sender wie auch vielen anderen Medien Voreingenommenheit vor und argumentiert mit Kostensenkungen. Die 1942 gegründete Rundfunkanstalt wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um nationalsozialistischer Propaganda in Deutschland entgegenzuwirken. In den folgenden Jahrzehnten berichtete der Sender weltweit in zahlreichen Sprachen über die USA.