Vlkolínec möchte nicht mehr Unesco-Welterbe sein

    Holzfiguren stehen vor idyllischen Häusern im Bergdorf Vlkolínec in der Slowakei
    Rund 100.000 Touristen kommen pro Jahr in das slowakische Bergdorf Vlkolínec © picture alliance / Michael Runkel
    Das Dorf Vlkolínec in der Slowakei möchte seinen Unesco-Welterbe-Status loswerden. Das berichtet die Deutsche Welle. Der Status habe die Siedlung in ein "totes Freilichtmuseum" verwandelt, klagten die Bewohner. Täglich würden Touristen durch die Vorgärten stapfen. Dazu kämen strenge Auflagen - so sei es verboten, Vieh zu halten oder die Felder zu bestellen. Mit seinen holzvertäfelten Häusern ist Vlkolínec eines der letzten Dörfer seiner Art in der Region. Seit 1993 gehört es zum Weltkulturerbe. Eine Streichung von der Liste gilt als unwahrscheinlich - dem müssten sowohl die Unesco als auch die slowakische Regierung zustimmen.