Viele Geringverdienende und Selbständige in Kulturberufen

    Das Kölner Kino Odeon mit der Aufschrift "Kultur ist nicht alles aber ohne Kultur ist alles nichts"
    Unter dem Corona-Lockdown wird die Rolle der Kultur auf die Probe gestellt. © picture alliance/dpa/Flashpic/Jens Krick
    Seit dem Corona-Jahr 2021 arbeiten wieder mehr Menschen im Kulturbereich. Rund 1,3 Millionen waren im vergangenen Jahr in solchen Berufen tätig, das zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden. Es waren rund sechs Prozent mehr als 2021. Zu den Erwerbstätigen im Kulturbereich zählen beispielsweise Künstlerinnen und Künstler, Journalisten oder Beschäftigte in Film und Theater. Sie machen etwa drei Prozent aus. Die Selbständigen-Quote ist überdurchschnittlich hoch und es gibt viele Geringverdienende. Ein Drittel erzielte 2024 ein monatliches Netto-Einkommen von unter 1.500 Euro. In anderen Berufen betraf das hingegen nur ein Viertel. Mit rund acht Prozent hatte Berlin 2024 den höchsten Anteil Erwerbstätiger in Kulturberufen. Auch Hamburg lag mit rund sechs Prozent deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt.