Verschollenes Gemälde des spanischen Malers Joaquín Sorolla aufgetaucht

     Die Ausstellung im Sorolla-Museum in Madrid, Spanien.
    Die Ausstellung im Sorolla-Museum in Madrid. © imago images / Lagencia / Eduardo Parra via www.imago-images.de
    Seit den 1970er Jahren galt ein Gemälde des spanischen Malers Joaquín Sorolla als verschollen. Nun ist es wiederaufgetaucht, wie Spaniens Nationalpolizei laut der Zeitung El País mitteilte. Es handelt sich um das Ölbild "La Chata" aus dem Jahr 1908: ein Porträt der Adeligen Isabel de Borbón y Borbón. Die Polizei stellte auch zwei Gemälde des Malers José Moreno Carbonero sicher. Alle drei Kunstwerke gehörten einst der mittlerweile aufgelösten "Spanischen Gesellschaft der Kunstfreunde", einer gemeinnützigen Vereinigung. Die Polizei hatte Ermittlungen eingeleitet, nachdem das Sorolla-Gemälde 2023 in einer Austellung entdeckt worden war. Es befand sich, wie auch die anderen Gemälde, in den Händen einer spanischen Adelsfamilie. In einer Mitteilung der Nationalpolizei hieß es, die Kunstwerke hätten nach der Auflösung der "Gesellschaft der Kunstfreunde" in das Kulturerbe des spanischen Staates übergehen müssen.