Verschollen geglaubtes Rubens-Gemälde für fast drei Millionen versteigert

    Das lange verschollene Gemälde „Die Kreuzigung Jesu Christi“ des Barockmeisters Peter Paul Rubens, das mehr als vier Jahrhunderte lang verborgen war, wird am 30. November 2025 im Auktionshaus Osenat in Versailles, westlich von Paris, ausgestellt.
    „Die Kreuzigung Jesu Christi“ des Barockmeisters Peter Paul Rubens © picture alliance/ASSOCIATED PRESS/Michel Euler
    Ein verschollen geglaubtes Gemälde des flämischen Malers Peter Paul Rubens aus dem 17. Jahrhundert ist in Frankreich für fast drei Millionen Euro versteigert worden. Der Schätzpreis wurde damit weit übertroffen, wie das Auktionshaus Osenat mitteilte. Dessen Leiter hatte das Gemälde im vergangenen Jahr bei der Inventur einer Pariser Stadtvilla entdeckt, die verkauft werden sollte. Der deutsche Rubens-Experte Nils Büttner überprüfte es auf seine Echtheit. Er ist Vorsitzender des Centrum Rubenianum in Antwerpen, dem Zentrum für flämische Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts, und Herausgeber des Werkverzeichnisses von Rubens. Das wiedergefundene Gemälde ist gut ein Meter mal 73 Zentimeter groß und zeigt den gekreuzigten Jesus. Laut dem Auktionshaus handelt es sich um ein "Meisterwerk", das Rubens 1613 auf dem Höhepunkt seines Schaffens gemalt habe. Es sei der Beginn der Barockmalerei, hieß es.