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Konzert / Archiv | Beitrag vom 07.03.2018

Václav Luks bei der Filharmonia PoznańskaDonizettis Requiem

Aufzeichnung aus Poznań

Der Dirigent Václav Luks (Martin Straka/Bachfest Leipzig)
Der Dirigent Václav Luks (Martin Straka/Bachfest Leipzig)

Ein unbekanntes Juwel der Musikgeschichte kommt in Poznań zum Leuchten: Der famose Podlachische Philharmonische Chor singt mit Solisten und mit der Posener Philharmonie Donizettis Requiem - die Leitung hat der tschechische Dirigent Václav Luks.

Gerade haben sie einen begehrten Tonträgerpreis bekommen, den ICMA Award, da arbeiten die Philharmonie Poznań und der Chor der Podlachischen Philharmonie Białystok bereits an einem neuen Gemeinschaftsprojekt. Diesmal haben sich die beiden Ensembles den tschechischen Alte-Musik-Experten Václav Luks eingeladen, um das Requiem von Gaetano Donizetti aufzuführen, eine selten zu hörende musikalische Totenmesse.

Der für seine Opern bekannte Komponist schrieb sie ganz spontan, als er vom Tod seines sizilianischen Kollegen Vincenzo Bellini erfuhr. Ob Donizetti sie selbst jemals gehört hat, ist unklar. In seiner meisterhaften Mischung aus Theatralik, melodiöser Leichtigkeit und religiöser Andacht ist das Werk ein veritabler und gleichwertiger Vorläufer des beliebten Requiems von Giuseppe Verdi.

Aula der Universität Poznań
Aufzeichnung vom 2. März 2018

Gaetano Donizetti
Messa di Requiem für Soli, Chor und Orchester

Natalia Rubiś, Sopran
Agnieszka Rehlis, Mezzosopran
Václav Čížek, Tenor
Jan Martiník, Bass
Roman Hoza, Bass
Chor der Podlachischen Philharmonie
Filharmonia Poznańska
Leitung: Václav Luks

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