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Aus den Archiven / Archiv | Beitrag vom 27.12.2014

US-SängerFrank Sinatra – Die Stimme (05/06)

Eine Reihe von Siegfried Schmidt-Joos. RIAS 1980

Vorgestellt von Margarete Wohlan

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Dean Martin, Sammy Davis Jr. und Frank Sinatra (v.l.) während eines Konzerts am 14. März 1988 in Oakland. (picture alliance / dpa / James Mccluskey)
Dean Martin, Sammy Davis Jr. und Frank Sinatra (v.lks.) (picture alliance / dpa / James Mccluskey)

In der fünften Folge ist Frank Sinatra endgültig im "Chefzimmer des Erfolges" angekommen. Dieses Zimmer ist zunächst in Las Vegas. Der Sänger umgibt sich mit Kumpanen, mit denen er das Unterhaltungsgeschäft der Kasinos aufmischt. Zum "Clan" gehören u.a. Dean Martin und Sammy Davis Jr.

Nonkonformismus wird für Sinatra der Schlüssel zum gesellschaftlichen Ansehen. Der Clan sucht Publicity, aber verabscheut Journalisten. Sinatras Männergesellschaft gewinnt auch wirtschaftlichen Einfluss. Der Sänger hält Anteile an Hotels in Las Vegas, er produziert seine eignen Filme, und besitzt – seit 1961 – eine eigene Plattenfirma.

Kritiker nennen ihn den "Diktator von Hollywood". Bislang hatte Frank Sinatra nach der Musik von anderen getanzt – jetzt will er führen: "I´d like to lead when I Dance". Sinatra sucht jetzt die Nähe zur Politik – Präsident Kennedy verschmäht indes die Offerten des Künstlers – Grund dafür waren Sinatras Kontakte zur Unterwelt. Schon als Kind und Jugendlicher in New Jersey gehörten Kriminelle zu seinem Alltag. Später, als Star, suchte und fand er die Gunst der Mafia. Für Gegner und Kritiker wurde das Leben gefährlich. Die Fans jedoch interessiert das wenig: in den sechziger Jahren feiert der Musiker seine größten Erfolge.

Teil 6 am 17.01.2015

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