US-Richterin stoppt Fusion von Warner Bros. und Paramount vorerst

    Das Logo von Paramount am Times Square in New York
    Paramount will die berühmte Filmproduktionsfirma Warner Bros. kaufen; vorerst liegt die Fusion auf Eis © picture alliance / dpa / Michael Kappeler
    Die ⁠Übernahme des ⁠Unterhaltungskonzerns Warner Bros. Discovery durch den Konkurrenten Paramount ist für zwei Wochen ausgesetzt. Das entschied eine Richterin in Oakland bei San Francisco. Der vorübergehende Stopp beruht auf der Klage von zwölf US-Bundesstaaten. Sie argumentieren, die von der Trump-Regierung genehmigte Übernahme führe zu höheren Preisen und geringerer Qualität. Es geht vor allem um den Wettbewerb bei großen Kinoproduktionen. Hier wäre eine größere Marktmacht nach Einschätzung der Bundesstaaten schädlich für Kinos, Verleiher und letztlich auch für das Publikum. Die nächste Anhörung ist für Anfang August geplant. Sollte der Zusammenschluss am Ende genehmigt werden, ist der Konzern laut BBC für ein Viertel der großen Filmproduktionen verantwortlich.