US-Regierung ändert Sklaverei-Ausstellung am Hause George Washingtons

Die US-Regierung hat eine Ausstellung über Sklaverei in der Stadt Philadelphia durch eine neue Version ersetzen lassen. Die Info-Tafeln befanden sich am früheren Wohnhaus des ersten US-Präsidenten George Washington. Sie erzählten die Geschichte von neun versklavten Menschen im Haushalt Washingtons in den 1790er Jahren. Kritiker bemängeln, dass die neuen Info-Tafeln eine weniger kritische Darstellung von George Washingtons Ansichten zur Sklaverei bieten. Die Bürgermeisterin von Philadelphia, Cherelle L. Parker, sprach von einem beschämenden Vorgehen. Die Änderungen an der Sklaverei-Ausstellung stehen im Zusammenhang mit Trumps Bemühungen, Kultur-, Bildungs- und Geschichts-Institutionen in den USA nach seinen politischen Vorstellungen auszurichten. Vom Bund kontrollierte historische Stätten sollen keine Darstellungen zeigen, die frühere oder noch lebende Amerikaner herabsetzen. Stattdessen sollen Leistungen und Fortschritte der USA hervorgehoben werden.