US-Präsident Trump muss bei Klage gegen die BBC im Dezember unter Eid aussagen

    Außenansicht des Broadcasting House der British Broadcasting Corporation (BBC) in London, Großbritannien.
    Der US-Präsident hat den Sender auf insgesamt zehn Milliarden Dollar verklagt. © picture alliance / Xinhua News Agency / Li Mangmang
    Im Rechtsstreit um einen sekundenlangen Ausschnitt der britischen Rundfunkanstalt BBC muss US-Präsident Trump unter Eid aussagen. Wie die BBC berichtet, hat eine Richterin im US-Bundesstaat Florida seine Vernehmung bis zum 11. Dezember angeordnet. Ursprünglich sollte Trump Gerichtsunterlagen zufolge bereits vergangene Woche aussagen. Dann erklärten seine Anwälte jedoch, dass er "aufgrund anderer Angelegenheiten von nationaler Bedeutung" nicht mehr zur Zeugenaussage zur Verfügung stehe. Stattdessen trat Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung auf. Hintergrund der Klage ist ein Streit um den Zusammenschnitt einer Rede Trumps vom 6. Januar 2021 für eine BBC-Dokumentation. Er hat den Sender auf insgesamt zehn Milliarden Dollar verklagt.