US-Popstar Katy Perry verliert jahrelangen Markenrechtsstreit in Australien

US-Popstar Katy Perry hat in Australien einen jahrelangen Rechtsstreit um Markenrechte verloren: Die australische Designerin Katie Perry mit der abweichenden Schreibweise darf unter ihrem Namen weiter Mode verkaufen. Das hat das höchste Gericht Australiens in einem Berufungsverfahren entschieden. Die Australierin hatte ihre deutlich bekanntere Namensvetterin aus den USA wegen einer Verletzung ihrer Markenrechte verklagt: Sie hatte die Marke "Katie Perry" nach eigenen Angaben schon für ihre Modefirma eintragen lassen, bevor die US-Sängerin zum Weltstar wurde. Diese beantragte daraufhin, die Markenrechte der australischen Designerin zu löschen: Musikerin Katy Perry hatte nach eigenen Angaben schon erste Hits, als Katie Perry um 2008 herum mit dem Verkauf ihrer Mode begann. In erster Instanz hatte ein australisches Gericht 2024 der Sängerin Recht gegeben und eine Löschung der Markenrechte der Modefirma angeordnet. Im Berufungsverfahren entschied der australische High Court nun aber zugunsten der Designerin. Seiner Einschätzung nach besteht keine Verwechslungsgefahr zwischen Katy und Katie Perry.