US-Medienaufsichtsbehörde FCC verschärft Regeln für Talkshows

Die US-Medienaufsicht FCC verlangt von Talkshows künftig, dass sie bei Politiker-Interviews auch Gegenkandidaten eine vergleichbare Sendezeit einräumen.Das gab die Behörde in Washington bekannt. Damit ändert sich die gängige Praxis, diese Interviews als Nachrichteninhalte zu behandeln, die von der sogenannten "Equal Time"-Regel ausgenommen sind. Die Entscheidung folgt wiederholtem Druck von US-Präsident Trump auf die FCC. Dieser hatte einigen Talkshows nach Kritik an ihm wiederholt vorgeworfen, politisch einseitig zu berichten. Im vergangenen Jahr war die Show von US-Moderator Jimmy Kimmel nach Beschwerden von Trump vorübergehend abgesetzt worden.