US-Magazin: KI-Musikgeneratoren wurden mit Millionen menschlichen Songs trainiert

Dass Künstliche Intelligenz auch mit urheberrechtlich geschützter Musik trainiert wird, ist bekannt. In welchem Ausmaß das geschieht, zeigt eine Recherche des US-Magazins The Atlantic. Das Magazin hat ein Tool entwickelt mit dem Musiker die Zahl ihre Titel suchen können, die mutmaßlich zum KI-Training verwendet wurden. Ein endgültiger Beweis ist das zwar nicht, aber ein Indiz wie der Bayrische Rundfunk berichtet. Dem Bericht zufolge unfassen die Datensätze insgesamt 20 Millionen Titeln aller Genres. Darunter sind Superstar-Urheber wie Taylor Swift, aber auch Indie-Bands. Auch deutsche Musiker wie die Band Notwist oder die Sängerin Balbina finden sich in den Daten. Die KI-Firmen berufen sich juristisch inzwischen auf den im US-Recht verankerten "Fair Use". Der erlaubt die Verwendung von urheberrechtlich geschützten Werken unter bestimmten Bedingungen, zum Beispiel, wenn sie für Bildung oder Parodien verwendet werden. Große US-Musikfirmen hatten schon 2024 gegen Musikgeneratoren wie Suno, Udio oder Google Lyra geklagt und sich teilweise außergerichtlich geeinigt.
Der Bayerische Rundfunk
zitiert eine Artikel, der beschreibt, wie automatisierte Programme urheberrechtlich geschützte Songs von Plattformen wie Spotify oder Youtube downloaden - ohne die Künstlerinnen und Künstler zu entlohnen. The Atlantic hat eine Such-Tool entwickelt, Es zeige aber die Menge des verwendeten Materials, berichtet der BR.