US-Kriegsreporter und Pulitzer-Preisträger Peter Arnett ist tot

    Der CNN-Reporter Peter Arnett posiert hier, als er für die Nachrichtenagentur Associated Press in Vietnam arbeitete. Arnett erhielt 1966 für seine Berichte aus Vietnam den höchsten journalistischen Preis der USA.
    Der US-Kriegsreporter und Pulitzer-Preisträger Peter Arnett © AFP / HANDOUT
    Der US-Kriegsreporter und Pulitzer-Preisträger Peter Arnett ist tot. Er starb am Mittwoch im Kreis von Freunden und Familie. Das teilte sein Sohn Andrew der Nachrichtenagentur AP mit. Arnett hatte an Prostatakrebs gelitten und zuletzt im Hospiz gelegen. Internationale Bekanntheit erlangte er durch seine Berichte aus Kriegsgebieten wie Vietnam und dem Irak. Besonders prägend war seine Live-Berichterstattung während des ersten Golfkriegs 1991 für den US-Fernsehsender CNN. Während viele westliche Reporter Bagdad verlassen hatten, blieb er im Irak und schilderte Raketenangriffe per Mobiltelefon aus seinem Hotelzimmer. Den Pulitzer-Preis erhielt Arnett 1966 für seine Berichterstattung aus dem Vietnamkrieg für AP. Nach dem Vietnamkrieg blieb Arnett bis 1981 bei der Nachrichtenagentur und wechselte dann zu CNN. Später arbeitete er unter anderem für NBC und National Geographic und unterrichtete ab 2007 Journalismus in China.