US-Buchverlage verklagen Google wegen Urheberrechtsverletzung

    Smartphone mit dem Logo der Google Play Books App auf dem Bildschirm vor einem dunklen Hintergrund
    Sie werfen Google „eine der umfangreichsten Verletzungen urheberrechtlich geschützter Werke in der Geschichte“ vor. © picture alliance / imageBROKER / Md Mamun Miah
    Mehrere große US-Buchverlage verklagen den Technologiekonzern Google. Der nutzt ihrer Ansicht nach unerlaubt Bücher, um die Künstliche Intelligenz "Gemini" zu trainieren. Sie werfen dem Technologieriesen „eine der umfangreichsten Verletzungen urheberrechtlich geschützter Werke in der Geschichte“ vor. Die Verlage argumentieren, sie die Titel nur für bestimmte Dienste wie Google Books bereitgestellt haben. In ihrer Klageschrift weisen die Verlage darauf hin, dass die KI durch die Nutzung ihrer Bücher beispielsweise in 20 Minuten für einen Cent-Betrag einen 100-seitigen Krimi generieren könnte. Kein Verlag und kein Autor kann ihrer Meinung nach damit konkurrieren. Zu den in der Klage genannten Büchern zählen Werke der US-amerikanischen Fantasy-Autorin N. K. Jemisin und vom US-Jugendbuchautor Lemony Snicket.