Uruguayischer Musiker Ruben Rada ist tot

    Anlässlich seines 80. Geburtstags tritt der uruguayische Sänger und Liedermacher Ruben Rada im Nationalauditorium in Montevideo, Uruguay, auf.
    Ruben Rada © picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Matilde Campodonico
    Er war eine Größe der lateinamerikanischen Musikszene und Grammy-Preisträger von 2011: Jetzt ist der uruguayische Musiker Ruben ("Negro“) Rada im Alter von 83 Jahren gestorben. Der uruguayische Präsident Yamandú Orsi würdigte sein Leben als das "eines Genies“ und verkündete einen Tag Staatstrauer. Der Leichnam des Künstlers wird im Parlamentsgebäude in Montevideo aufgebahrt. Ruben Rada, der 1943 in bescheidenen Verhältnissen geboren wurde, hatte die lokale Musik neu definiert, indem er den von afrikanischen Sklaven überlieferten Candombe mit Rock und Jazz verschmolz. Er veröffentlichte mehr als 40 Alben und wurde zu einer Leitfigur der afro-uruguayischen Gemeinschaft seines Landes. In Montevideo versammelten sich fast tausend Menschen, um Trommeln zu spielen und sein Vermächtnis in einer Straße des Barrio Sur, dem Epizentrum der Candombe-Kultur, zu feiern.