Universitätsbibliothek Leipzig erhält wertvolle Bücher aus dem 19. Jahrhundert

Der Verleger Christian Bernhard Tauchnitz gehörte zu den prägenden Figuren der Buchstadt Leipzig. Er gilt als Wegbereiter des modernen Taschenbuchs und des internationalen Urheberrechtes. Im 19. Jahrhundert begann er, englischsprachige Romane kostengünstig als Taschenbücher herauszugeben. Ein britischer Sammler hat jahrzehntelang mehr als 5.000 Tauchnitz-Bände zusammengetragen und überlässt diese nun der Universitätsbibliothek Leipzig. Nach Angaben der Bibliothek war das Besondere, dass Tauchnitz damals mit Autoren und Autorinnen Verträge abschloss. Dadurch habe er es geschafft, den aktuellen Buchmarkt nach Deutschland und auf den europäischen Kontinent zu holen. Unter den zum Teil 180 Jahre alten Büchern sind demnach größtenteils wertvolle Erstausgaben.