"Unhidden Heroins": Augmented-Reality-Projekt über fünf US-Heldinnen

Das Smithsonian American Women’s History Museum hat ein neues Augmented-Reality-Projekt gestartet. „Unhidden Heroines“ rückt auf der National Mall in Washington, D.C., die Geschichte von fünf Frauen in den Mittelpunkt, die die USA in den vergangenen 250 Jahren mitgeprägt haben. Die „virtuellen Denkmäler“ lassen sich über einen QR-Code scannen. Ausgewählt wurden die Dichterin Julia Ward Howe, Polly Cooper vom indigenen Volk der Oneida, die Verlegerin Mary Katharine Goddard, die Bürgerrechtlerin Dorothy Height und Elizebeth Smith Friedman, die in den Weltkriegen geheime Codes knackte. Ihre Biografien sollen jene realen Denkmäler auf der Mall ergänzen, die ikonische, männliche Persönlichkeiten der amerikanischen Geschichte ehren – von Abraham Lincoln über Thomas Jefferson bis zu Martin Luther King. Im Rahmen des Programms wird eine Illustration jeder Frau einem bereits bestehenden Denkmal zugeordnet, zum Beispiel Height neben Martin Luther King oder Howe bei Lincoln. Die virtuelle Ausstellung im Jahre des 250. US-Geburtstags ist noch bis zum 31. Dezember abrufbar.