Unglaubliches!

Istanbul mit Brücke über den Bosporus. © AP
Moderation: Mandy Schielke · 01.04.2013
Wir treffen dreiste Geschäftemacher, die in Berlin mit Party-Touristen Geld verdienen wollen. Es geht um die katalanische Unabhängigkeitsbewegung und um Pläne der türkischen Regierung, den Bosporus in ein Erholungsgebiet zu verwandeln - eine Sendung zum 1. April.
Baden im Bosporus
Von Luise Sammann
Das größte Finanzzentrum der Region, der größte Flughafen Europas, die höchsten Minarette der Welt ... Der türkische Ministerpräsident Erdogan mag es groß. "Irrsinnige Projekte" nennen seine Landsleute die zahlreichen Ideen, die er ihnen in den letzten Jahren präsentiert hat. Diesmal aber wäre auch das noch untertrieben, denn Erdogan übertrifft sich selbst: In den kommenden Monaten soll der Bosporus in ein Mega-Freibad verwandelt werden.

Die Berghain-Kopie
Von Martin Böttcher
Berlin ist die Welthauptstadt der Clubs. Tausende kommen Woche für Woche aus aller Welt, um zumindest für kurze Zeit Teil des Spektakels sein zu können. Ganz oben auf der Liste der zu besuchenden Läden steht das Berghain - und da fangen die Probleme an: Denn in diese legendäre Partylocation dürfen längst nicht alle rein, die rein wollen. Skrupellose Geschäftemacher nutzen das jetzt perfide aus: Sie haben einen Club eröffnet, der nur so tut, als wäre er das Berghain.

Tube Dating
Von Ruth Rach
Jeden Tag gehen die Londoner in der überfüllten Tube mit ihren Mitreisenden auf Tuchfühlung. Zumeist unfreiwillig. Jetzt aber kann der Aufenthalt im Untergrund durchaus vielversprechend werden: Auf der "Hammersmith and City Line" ist seit ein paar Wochen ein Abteil für Speed Dating reserviert. Die Teilnehmer haben nur bis zur nächsten Station Zeit, sich kennen zu lernen, dann heißt es "Sitz- oder Stehplatz wechsle dich." Wer keine Lust mehr hat, springt beim nächsten Stopp einfach ab.

Politischer Kopfschmuck
Von Julia Macher
Dass Politik und Mode zuweilen Hand in Hand gehen, ist ein alter Hut. Obwohl in diesem Fall "neuer Hut" wohl passender wäre. Dank der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung nämlich ist eine in Vergessenheit geratene traditionelle Kopfbedeckungen wieder fashionable geworden: die Barretina. Und Barcelona wäre keine Trendmetropole, wenn sie nicht auch dieser Mode einen Mehrwert abgewinnen könnte.