Ungarischer Komponisten-Dreiklang
In dieser SR-Soirée der Deutschen Radio Philharmonie in der Saarbrücker Congresshalle führt Dirigent Christian Arming in die sinfonische Klangwelt der ungarischen Komponisten Zoltán Kodály, Béla Bartók und Sándor Veress.
Mit Bartók und Kodály präsentiert diese Soirée die beiden bekanntesten Komponisten Ungarns. Während Kodály zeitlebens in seinem Heimatland verwurzelt blieb und mit Stücken wie der Háry-János-Suite an der Schaffung einer authentischen ungarischen Musikkultur arbeitete, emigrierte Bartók 1940 nach New York. In seinem letzten Lebensjahr entstand dort 1945 das dritte Klavierkonzert in transparenter, klassischer Form mit seinen an die ungarische Volksmusik erinnernden Themen.
Bereits fast 30 Jahre früher entstand seine Ballettsuite "Der wunderbare Mandarin", deren "unmoralisches Sujet" aus dem Dirnen- und Zuhältermilieu Aufführungsskandale verursachte. Ähnlich wie in Strawinsky "Sacre du printemps" werden auch hier über weite Strecken Streicher- und Bläsergruppen wie ein großes Schlagzeug eingesetzt.
Der 1992 verstorbene Sándor Veress, dessen Orchesterwerk "Threnos" auf dem Programm steht, gehört als Schüler von Kodály sowie als Assistent von Bartók bereits der zweiten Komponistengeneration aus der sogenannten "Budapester Schule" an. "Threnos" (Klage) entstand 1945 zum Tode seines Mentors Béla Bartók.
Christian Arming ist Gastdirigent internationaler Orchester u.a. in Wien München oder Rom und Chefdirigent des New Japan Philharmonic.
Alexander Lonquich, ein Pianist, der in seinen zahlreichen CD-Einspielungen immer wieder interpretatorische Maßstäbe setzt, spielt das dritte und letzte Klavierkonzert von Béla Bartók.
Da der Pianist leider erkrankt ist, spielt heute abend Peter Jablonski.
www.drp-orchester.de
Live aus der Congresshalle Saarbrücken
Sandor Veress
"Threnos. In memoriam Béla Bartók" für großes Orchester
Béla Bartók
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3
ca. 21:00 Uhr Konzertpause mit Nachrichten
Zoltan Kodály
"Háry János"
Suite für Orchester op. 15
Béla Bartók
"Der wunderbare Mandarin"
Suite aus dem gleichnamigen Ballett op. 19
Peter Jablonski, Klavier
Deutsche Radio Philharmonie
Dirigent: Christian Arming
Bereits fast 30 Jahre früher entstand seine Ballettsuite "Der wunderbare Mandarin", deren "unmoralisches Sujet" aus dem Dirnen- und Zuhältermilieu Aufführungsskandale verursachte. Ähnlich wie in Strawinsky "Sacre du printemps" werden auch hier über weite Strecken Streicher- und Bläsergruppen wie ein großes Schlagzeug eingesetzt.
Der 1992 verstorbene Sándor Veress, dessen Orchesterwerk "Threnos" auf dem Programm steht, gehört als Schüler von Kodály sowie als Assistent von Bartók bereits der zweiten Komponistengeneration aus der sogenannten "Budapester Schule" an. "Threnos" (Klage) entstand 1945 zum Tode seines Mentors Béla Bartók.
Christian Arming ist Gastdirigent internationaler Orchester u.a. in Wien München oder Rom und Chefdirigent des New Japan Philharmonic.
Alexander Lonquich, ein Pianist, der in seinen zahlreichen CD-Einspielungen immer wieder interpretatorische Maßstäbe setzt, spielt das dritte und letzte Klavierkonzert von Béla Bartók.
Da der Pianist leider erkrankt ist, spielt heute abend Peter Jablonski.
www.drp-orchester.de
Live aus der Congresshalle Saarbrücken
Sandor Veress
"Threnos. In memoriam Béla Bartók" für großes Orchester
Béla Bartók
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3
ca. 21:00 Uhr Konzertpause mit Nachrichten
Zoltan Kodály
"Háry János"
Suite für Orchester op. 15
Béla Bartók
"Der wunderbare Mandarin"
Suite aus dem gleichnamigen Ballett op. 19
Peter Jablonski, Klavier
Deutsche Radio Philharmonie
Dirigent: Christian Arming
