UNESCO-Welterbe: St. Andreas-Kirche im ukrainischen Lwiw von russischer Drohne getroffen

    Kirche des Heiligen Andreas und des Gekreuzigten des Bernhardinerklosters in Lwiw im Licht der Laternen in der Nacht.
    Die zum Unesco-Welterbe gehörende Sankt-Andreas-Kirche in Lwiw wurde von russischen Angriffen beschädigt. © IMAGO/imageBROKER/Volodymyr Khodariev
    Bei einem russischen Drohnenangriff auf die westukrainische Stadt Lwiw ist nach ukrainischen Angaben auch eine Kirche getroffen worden, die zum Unesco-Welterbe gehört. Es geht um die griechisch-katholische St. Andreas-Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Das teilte Ministerpräsidentin Swyrydenko auf der Kurznachrichtenplattform X mit. Eine russische Stellungnahme lag zunächst nicht vor. Das historische Zentrum von Lwiw ist für seine gut ⁠erhaltene ⁠mittelalterliche Architektur bekannt. Die Unesco beobachtet die Schäden an kulturell bedeutsamen Stätten in der Ukraine genau. Vor knapp zwei Wochen bezifferte die Organisation die Zahl der beschädigten Einrichtungen mit 523. Darunter seien mehr als 270 historische oder künstlerisch wertvolle Gebäude, 150 religiöse Stätten und fast 40 Museen. Bei den jüngsten Angriffen in Lwiw wurden mindestens 26 Menschen verletzt.