Umstrittene Hommage an Lula da Silva beim Karnevalswettbewerb von Rio auf dem letzten Platz

Die Hommage einer Samba-Schule an den brasilianischen Präsidenten Lula da Silva ist beim traditionellen Wettbewerb im Karneval von Rio de Janeiro auf dem letzten Platz gelandet. Die Darbietung hatte schon vorher für Kontroversen gesorgt. Da der 80-jährige linke Politiker für eine vierte Amtszeit kandidieren will, versuchte die brasilianische Opposition, die Präsentation wegen vorgezogener Wahlwerbung gerichtlich stoppen zu lassen. Das Wahlgericht ließ sie zwar zu, mahnte aber Zurückhaltung an. Die betroffene Samba-Schule "Acadêmicos de Niterói" steigt nun in die zweite Liga ab. Die zwölf besten Samba-Schulen von Rio wählen für den Wettbewerb, der der Höhepunkt des Karnevals ist, jedes Jahr ein Thema aus, das sie mit Wagen, Figuren, Trommel- und Tanzgruppen umsetzen.