Ulmer Münster wird jahrelang Großbaustelle

    Blick auf die Stadt Ulm an der Donau, im Hintergrund das Ulmer Münster.
    Ulmer Münster © picture alliance / dpa / Hermann Wöstmann
    Die größte protestantische Kirche in Deutschland -das Ulmer Münster- wird zur Großbaustelle. Ab Anfang Januar wird der Innenraum eingerüstet und ist dann nur noch teilweise begehbar. Dann werden Decke und Fenster saniert. Auch das Wandfresko "Weltgericht" wird aufgearbeitet. Die Darstellung von Christus als Weltenrichter aus dem 15. Jahrhundert gilt als das größte mittelalterliche Fresko nördlich der Alpen. Die Kirchenführung geht davon aus, dass die Arbeiten sieben Jahre dauern werden und das Gerüst so lange im Münster stehen bleibt. Ein großes Netz soll Besucher schützen. Der rund 161 Meter hohe Münsterturm wird weiter zugänglich sein. Das Ulmer Münster besuchen jährlich rund eine Million Menschen - zur Besichtigung, zum Gottesdienst oder zur Andacht.