Übersetzerinnen und Übersetzer klagen über katastrophale Arbeitsbedingungen

    Ein Tablet und ein Buch liegen auf einem Tisch.
    Die KI bedroht zudem den Beruf des Übersetzers. © Robert Michael / dpa
    Viele literarische Übersetzerinnen und Übersetzer können in Deutschland kaum noch von ihren Honoraren leben. Am heutigen "Hieronymustag", dem Internationalen Tag des Übersetzens, machen sie auf ihre prekäre Lage aufmerksam. Wie der MDR berichtet, fordern rund 200 deutsche Übersetzerinnen und Übersetzer in einer gemeinsamen Kampagne in den sozialen Medien bessere Arbeitsbedingungen. Neben fairen Honoraren soll die Politik demnach verbindliche Vergütungsregeln und ein Verbandsklagerecht sicherstellen. Auch die Bedrohung des Übersetzer-Berufs durch KI ist ein Thema. Sie verweisen auch darauf, dass es in anderen europäischen Ländern bereits bessere Regelungen gibt, wie zum Beispiel ein Grundeinkommen für Literaturberufe in Irland.-