Tonart 

Popmusik-Streaming wegen CoronaZwiespältige Gratiskultur im Netz

Alicia Keys am Klavier. Im Hintergrund ein Sofa. (picture alliance / Photoshop)

Im Zuge der Coronakrise geraten Musikschaffende weltweit in Existenznot. Einnahmen aus Konzerten brechen weg. Viele spielen nun im Internet - aber meist kostenlos. Bringt eine neue Gratiskultur sie in noch größere Bedrängnis?

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Paula Irmschlers Poproman "Superbusen"Chemnitz als Sehnsuchtsort

Buchcover: "Paula Irmschler: "Superbusen" (Ullstein)

Naziaufmärsche, rechte Gewalt, Fremdenhass: Das Image von Chemnitz in den Medien ist oft düster. Nun zeichnet Paula Irmschler in "Superbusen" ein anderes Bild der Stadt - mit Gisela als Hauptfigur, die dort studiert und eine Band gründet.

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Zum Tod des Sängers von "Ain’t No Sunshine"Eigentlich war Bill Withers schon Musikgeschichte

Der amerikanische Sänger, Gitarrist und Songschreiber Bill Withers bei einem Musikfestival im französischen Cannes im Jahr 1973.  (picture-alliance / dpa / Goebel)

"Ain't No Sunshine", Bill Withers' größter Erfolg, war nur als B-Seite des ersten Albums gedacht. Nach dem emotionalen Song von 1971 kamen viele weitere Hits, die jeder im Ohr hat. Dabei war Withers' Karriere schon lange vorbei.

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Rapper Azzi MemoEin Song für die Opfer von Hanau

Der Rapper Azzi Memo. (imago/Future Image/M.Wehnert)

Wenn es hart auf hart kommt, hält die Musik-Community zusammen. Der rassistische Anschlag auf zwei Shishabars in Hanau ist so ein Fall: Der Rapper Azzi Memo brachte 17 Kollegen zusammen, um einen Song gegen rechtsextremistische Gewalt aufzunehmen.

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Finanzhilfe für ClubbetreiberWenn die Discokugeln stillstehen

Viele glitzernden Discokugeln hängen von der Decke eines Clubs. (unsplash/Matthew Lejune)

Ein weiteres Wochenende absoluter Stille in Clubs und auf Konzertbühnen steht bevor. Wie die Mitarbeitenden und die Miete bezahlen? Die Politik will mit Krediten helfen. Aber wer bringt die Vermieter zur Einsicht? Impressionen aus der Partystadt Berlin.

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Ticketverkäufer und Techniker in der CoronakriseDas Rückgrat der Musikbranche

Mikrofon (imago/Photocase)

Hinter erfolgreichen Musikschaffenden stehen Tontechnikerinnen, Ticketverkäufer oder Tourfotografen. Auch diese zweite Reihe der Musikbranche ist durch Corona in ihrer Existenz gefährdet. Doch in der Krise eröffnen sich auch neue Wege.

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40 Jahre Einstürzende NeubautenAntithese zur netten, bunten Hippiewelt

Eine historische Aufnahme der Band "Einstürzende Neubauten" aus Berlin. (picture alliance / kpa)

Rauschhafte Krachorgien waren immer ihr Markenzeichen. Vor 40 Jahren gaben die Einstürzenden Neubauten ihr erstes Konzert. Eines ist der Band um Sänger Blixa Bargeld seither geblieben: die konsequente Abgrenzung zum Mainstream.

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"Horizont" von Leonie singtDie Balance verloren

Die Künstlerin und Musikerin Leonie Felle aus München, zusammen mit ihrer Band auf der Bühne. (Andreas Staebler)

Die bildende Künstlerin und Musikerin Leonie Felle alias Leonie singt hat mit "Horizont" ihr zweites Album herausgebracht. Im Deutschlandfunk Kultur stellt sie daraus die Single "Wer weiß das schon" vor - wegen der Coronakrise als Homesession.

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Neues Album von Childish GambinoR&B mit Stevie-Wonder-Touch

Donald Glover posiert für ein Pressebild. (imago images / ZUMA Press / Armando Gallo)

Vom Comedy-Rapper zum gesellschaftskritischen R&B-Sänger: Donald Glover alias Childisch Gambino hat eine erstaunliche Entwicklung hingelegt. Sein Album "3.15.20" mit unaufgeregten Songs war als Überraschung gedacht - platzte aber mitten in die Coronapanik.

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Neurologe und Amateurmusiker Jürg Kesselring"Musik ist sozialer Kitt"

Ein Gitarrist steht auf einem Balkon in Mailand, Italien, und spielt für seine Nachbarschaft. (Getty / AGF / Universal Images Group / Nicola Marfisi)

Balkonkonzerte, Wohnzimmersessions, Onlineorchester: Es ist kein Zufall, dass Menschen derzeit Musik als etwas Überlebenswichtiges, Sozialverbindendes wahrnehmen, sagt der Neurologe Jürg Kesselring. Denn Musik sei die älteste Kommunikationsform.

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Folksängerin Basia BalutPoppig-poetische Reise zum Ich

Die polnisch-kanadische Folksängerin  Basia Bulat tritt beim Polaris Music Prize in Toronto auf, im September 2016. Sie sitzt am Klavier und singt in ein Mikrofon. (picture alliance / The Canadian Press / Chris Young)

Der Vater stirbt. Plötzlich stellt sich für Basia Bulat die Frage: Wo gehöre ich hin? Die polnisch-kanadische Sängerin hat sich selbst buchstäblich in die Wüste geschickt, um diese Frage zu klären. Herausgekommen ist das Album "Are You in Love?".

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Bob Dylans neues Lied: "Murder Most Foul"Eine Litanei von überwältigender emotionaler Wirkung

Bob Dylan auf einem grobkörnigen Schwarz-Weiß-Foto aus den 1960er Jahren. Er hat eine Mundharmonika und ein Mikro vorm Gesicht. (imago / IFTN United Archives)

Der Sänger Bob Dylan hat ohne jede Vorankündigung wieder ein Lied veröffentlicht. "Murder Most Foul" dauert 17 Minuten und wecke Erinnerungen mehrerer Generationen, sagt Kritiker Helmut Heimann. Manche befürchten, es sei Dylans Abschiedssong.

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Spontankonzert im Deutschlandfunk KulturLieber Live statt Konserve

Die Geigerin mit ihrem Instrument ins Spiel vertieft. (Antje Weithaas / Marco Borggreve)

Alle Konzerte sind abgesagt. Auch "Geisterkonzerte" von Orchestern sind nicht mehr möglich. Für die Konzertredaktion sind das herausfordernde Zeiten. Was also tun? Die Lösung ist das "Spontankonzert". Am Freitagabend live mit den Musikern Antje Weithaas und Eckard Runge.

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Corona-Zwangspause Finanzielle Hilfe für Musiker im Wartestand

Ein Mann liegt, umringt von Instrumenten, mit seiner E-Gitarre auf dem Rücken auf einem Teppich. (Getty Images / Maskot)

Ein Großteil des Musiklebens hierzulande wird von der "Freien Szene" realisiert. Auch Ensembles von Weltrang sind oft eine Ansammlung von Soloselbständigen - und aktuell ohne Einkommen. Wo bekommen sie Hilfe? Wie können Unterstützer helfen?

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Afrojazz-Star Manu Dibango gestorbenWeltbürger am Saxofon

Der kamerunische Jazz-Saxophonist Manu Dibango tritt 1985 am Jazzfestival in Montreux, Schweiz, auf. | (KEYSTONE)

Der Afrojazz-Star Manu Dibango ist mit 86 Jahren an den Folgen einer Coronainfektion gestorben. Der Saxofonist kam 1972 mit seinem ikonischen Lied "Soul Makossa" wie ein Gewitter über die Musikszene. Sein Einfluss geht weit über den Jazz hinaus.

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Im Kampf gegen CoronaBritische Musiker mit Mission

Coldplay-Sänger Christ Martin sitzt bei einem TV-Auftritt in der Graham Norton Show am Flügel. Er trägt ein weißes T-Shirt. (Picture Alliance / empics / Isabel Infantes)

Auch auf der britischen Insel sitzen Musiker daheim und können nicht auf die Bühne. Das Coronavirus bringt das Leben aus dem Rhythmus. Coldplay-Sänger Chris Martin, Oasis-Star Liam Gallagher und Rapper Psych wollen die Hygiene fördern, auf ihre Art.

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"I Am Not A Dog On A Chain" von MorrisseyWohlgefallen, Befremden und Staunen

Der Sänger Morrissey auf der Bühne in der Wembley Arena in London, 14. März 2020  (Getty Images / Jim Dyson)

Es gibt ein neues Album von Morrissey: "I Am Not A Dog On A Chain". Unser Kritiker Jens Balzer ist fasziniert - denn der Popstar liefert hier einige seiner besten Songs ab. Aber auch einige seiner schlechtesten.

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#coronavirus auf TikTokLustige Virus-Aufklärung mit Musik

Ein Screenshot von einem Tik Tok #coronavirus Video. (Tik Tok #coronavirus)

Unter #coronavirus auf TikTok informieren sich vor allem Schülerinnen und Schüler über die Pandemie. Musikvideos spielen dabei eine wichtige Rolle – auch selbstgemachte. Für jeden gebe es den passenden "Corona Song", sagt Journalistin Ina Plodroch.

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„Mixing Colours“ von Brian und Roger Eno Ambient-Aufguss ohne Aura

Porträt der beiden Musiker Brian und Roger Eno. (Universal Music / Cecily Eno)

Brian Eno veröffentlicht zum ersten Mal ein Album mit seinem jünger Bruder Roger Eno, der sonst vor allem Filmmusik komponiert. „Mixing Colours“ heißt das Werk der beiden. Unseren Kritiker hat es nicht wirklich überzeugt.

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"Less Is Moor" von Zebra KatzEin forderndes und wütendes Album

Der Rapper Zebra Katz auf der Bühne während der Copenhagen Pride 2018. (Picture Alliance / Gonzales Photo / Ewa Godd)

Zebra Katz will aufrütteln, und so ist sein Debüt alles andere als ein Feelgood-Album geworden. "Wir leben in einer Gesellschaft, die davon profitiert, dass schwarze Musiker draufgehen, insbesondere Rapper", sagt der Musiker.

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