Seit 15:30 Uhr Musiktipps
Montag, 21.06.2021
 
Seit 15:30 Uhr Musiktipps

Radiofeuilleton - Bühne / Archiv | Beitrag vom 25.05.2014

Theater der Welt 2014Tschechow einmal anders

Dmitri Krymov trat mit "Tararabumbya" beim Festival in Mannheim auf

Moderation: Susanne Burkhardt und Frank Meyer

Schauspieler proben am Nationaltheater in Mannheim (Baden-Württemberg) das Stück «Die Schutzbefohlenen» das Nicolas Stemann nach einem Text von Elfriede Jelinek inszeniert hat. (dpa picture alliance/ Christian Kleiner)
Das Festival "Theater der Welt" ist in Mannheim eröffnet. (dpa picture alliance/ Christian Kleiner)

Beim Festival "Theater der Welt" trifft sich die internationale Theaterszene alle drei Jahre in einer anderen deutschen Stadt. Seit Freitag in Mannheim. Mit dabei ist Dmitry Krymov, der das Spektakel "Tararabumbya" inszeniert, eine Tschechow-Produktion.

17 Tage lang können die Mannheimer und ihre Gäste jetzt die unterschiedlichsten Theaterformen und –inszenierungen erleben. Los gings am Freitag unter anderem mit dem russischen Spektakel "Tararabumbya" – ein Wort aus Tschechows "Möwe".

Der Erfinder der großen Tschechow-Prozession, die da am Wochenende auf einem Förderband in der Alstom-Halle in Mannheim stattfand, ist der russische Künstler und Theatermacher Dmitry Krymov. Er ist Professor an der Moskauer Schule für dramatische Kunst und hat 75 Schauspieler mitgebracht, die in Tararabumbya die russische Geschichte als phantasievollen Bilderreigen aufführen.

Susanne Burkhardt und Frank Meyer haben Dmitri Krymov in Mannheim vor der Premiere getroffen und ihn zunächst nach den Fabelwesen gefragt, die da zu sehen sind – zum Beispiel zwei Menschen, die in einen verschmolzen zu sein scheinen.

Weiterführende Information

24.05.2014 | ORTSZEIT
Theater der Welt 2014 - Festival in Mannheim ist gestartet
Mit Uraufführung neuen Stücks von Elfriede Jelinek startet ambitionierte Veranstaltungsreihe

23.05.2014 | THEMA
Theater der Welt - "17 Tage lang nicht schlafen"
Internationales Theaterfestival in Mannheim spielt mit neuen Darstellungsformen

Radiofeuilleton - Bühne

AfrikaMit einer Komödie die Realität kritisieren
Porträtfoto von Samir Yusuf Omar (dpa picture alliance/ Kerim Okten)

Regisseurin Carla Guimaraes hat die dramatische Geschichte der somalischen Läuferin Samia Yusuf Omar auf die Bühne gebracht. Die junge Frau wurde erst bei Olympia bejubelt - und ertrank später als Flüchtling vor der Küste Italiens.Mehr

DokumentartheaterSchlachtfeld Erinnerung 1914/2014
Soldaten der französischen Armee im Ersten Weltkrieg (1914-1918) in einem Schützengraben. Ausgelöst durch die tödlichen Schüsse auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand durch serbische Nationalisten am 28.06.1914 in Sarajevo brach im August 1914 der Große Krieg (später als 1. Weltkrieg bezeichnet) aus. Es kämpften die Mittelmächte, bestehend aus Deutschland, Österreich-Ungarn sowie später auch das Osmanische Reich (Türkei) und Bulgarien gegen die Tripelentente, bestehend aus Großbritannien, Frankreich und Russland sowie zahlreichen Bündnispartnern. Die traurige Bilanz des mit der Niederlage der Mittelmächte 1918 beendeten Weltkriegs: Rund 8,5 Millionen Gefallene, über 21 Millionen Verwundete und fast 8 Millionen Kriegsgefangene und Vermißte. (picture-alliance/ dpa)

100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg befassen sich die Goethe-Institute in Südosteuropa mit der Perspektive der Menschen im Westbalkan. Aus einer einjährigen Recherche entstand das Stück "Schlachtfeld Erinnerung 1914 – 2014".Mehr

Uraufführungen"Autorenmarkt leidet an Burn-out"
Autorentheatertage am Deutschen Theater Berlin 2010 (dpa / picture alliance / Soeren Stache)

Als alleiniger Juror der Autorentheatertage in Berlin bricht Till Briegleb mit einer Konvention: Er hat auf dem "unglaublich hektischen Markt" keine neuen Stücke bestellt. Stattdessen sichtete er die letzten 20 Jahrgänge.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur