Terrakotta-Pferde kehren auf historisches "Pferdetor" in Magdeburg zurück

    Ein Kran hebt eine restaurierte Pferde-Skulptur zurück auf das historische Pferdetor im Rotehornpark. Im Hintergrund sind die Türme des Magdeburger Doms zu sehen.
    Pferde zurück auf historischem Pferdetor in Magdeburg © Klaus-Dietmar Gabbert / dpa
    Es ist ein repräsentatives Wahrzeichen Magdeburgs: Das historische „Pferdetor“ im Stadtpark Rothehorn. Nach erfolgreicher Sanierung wird es jetzt wieder aufgebaut. Die restaurierten sechs Terrakotta-Pferde sollen bis Donnerstag wieder auf die erneuerten Pfeiler aufgesetzt werden, teilte die Stadtverwaltung mit. Restarbeiten an den Bögen sollen noch bis Mitte September erfolgen. Da nach 99-jähriger Standzeit zahlreiche Risse und erhebliche Schäden an Pfeilern und Pferden aufgetreten waren, musste das Wahrzeichen der Deutschen Theaterausstellung von 1927 komplett abgebaut und denkmalgerecht aus roten Ziegelsteinen erneuert werden. Die Kosten belaufen sich nach Angaben der Stadt auf rund 1,5 Millionen Euro. Der Entwurf für das „Pferdetor“ stammte von dem Künstler und Architekten Albinmüller (1871-1941). Er war ab 1900 Lehrer an der Magdeburger Kunstgewerbe- und Handwerkerschule. Nach einigen Jahren als Architekt in Darmstadt wurde er 1926 wieder nach Magdeburg als Architekt der Deutschen Theaterausstellung 1927 berufen.