Tausende britische Autoren demonstrieren mit einem leeren Buch gegen die KI-Nutzung ihrer Werke

Fast zehntausend britische Autorinnen und Autoren protestieren mit einem leeren Buch gegen die unerlaubte Nutzung ihrer Werke durch Künstliche Intelligenz. Wer den Titel "Don't steal this book" aufschlägt, liest darin nur die Liste ihrer Namen, darunter Kazuo Ishiguro, Philippa Gregory und Alastair Reynolds. Verteilt wird das Werk auf der Londoner Buchmesse wie die britische Zeitung The Guardian berichtet. Hintergrund ist, dass die britische Regierung bis zum 18. März eine abschätzen will, welche wirtschaftlichen Folge die KI-Nutzung für die Autoren hat. Danach sollen die Regelung für die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke in Großbritannien überarbeitet werden. Derzeit ist es Praxis, dass die KI mit geschützten Texten aus dem Intrenet trainiert wird. Das hat weltweit zu Protesten und Klagen von Autoren und Urheberinnen geführt. Auch die Abgeordneten im Europaparlament wollen Künstler, Autorinnen und Medien besser vor dem unerlaubten Zugriff durch KI schützen. Sie forderten die EU-Kommission auf, neue Regeln zu erstellen.