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Tonart | Beitrag vom 09.04.2018

Tallinn Music Week 2018Musikalische Vielfalt des Baltikums

Kerstin Poppendieck im Gespräch mit Mathias Mauersberger

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Luftaufnahme von der estnischen Hauptstadt Tallinn. (picture alliance / dpa / Mika Schmidt)
Luftaufnahme von der estnischen Hauptstadt Tallinn (picture alliance / dpa / Mika Schmidt)

Estland feiert in diesem Jahr den 100. Jahrestag seiner Unabhängigkeit mit zahlreichen Veranstaltungen. Auch die 10. Tallinn Music Week stand im Zeichen dieses weit über die Grenzen des kleinen baltischen Staates hinaus wirkenden Jubiläums.

Die "Tallinn Music Week" wird von den Veranstaltern als Festival für die "Musik von Morgen" bezeichnet. Wie die Zukunft in der Musik dort aussehen könnte und warum die Tallinn Music Week sich mittlerweile zu einem der wichtigsten Stadtfestivals Europas entwickelt hat, darüber spricht Mathias Mauersberger mit der Musikjournalistin Kerstin Poppendieck, die für uns die Woche in Tallin miterlebt hat.

In dem Gespräch geht es unter anderem um die zentrale Rolle, die die Tallinn Musik Week nicht nur für das Musikleben Estlands, sondern auch der anderen Staaten des Baltikums, Osteuropas und Finnlands spielt. Immerhin gilt Estland als "europäisches Wunderland der digitalen Technologien", was sich im Musikleben niederschlägt.

Das Programm der 10. Tallinn Music Week, so Kerstin Poppendieck, war sehr vielseitig und spiegelte mit Showcases und Konzerten aus Folk, Klassik, Jazz und Elektro die große musikalische Vielfalt Estlands.

Eine spannende Neuentdeckung war für Kerstin Poppendieck die Jazzmusikerin Kadri Voorand. Sie ist Ende 20 und wurde im vergangenen Jahr bei den Estonian Music Awards als "Beste Künstlerin" ausgezeichnet.

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