Tag der Pressefreiheit: UNO-Kommissar würdigt Mut von Reportern und Fotografen in aller Welt

Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Türk, hat zum Tag der Pressefreiheit den Mut von Reportern und Fotografen weltweit gewürdigt. In einer Videobotschaft heißt es, diese dokumentierten Gräueltaten, deckten Korruption auf und überprüften Geschäftsabwicklungen. Zugleich würden Medienschaffende in ihren Fahrzeugen bombardiert, aus ihren Büros entführt, hinter Gittern zum Schweigen gebracht und aus ihren Jobs entlassen, erklärte Türk. Dieses Jahr seien bereits 14 Journalisten getötet worden. Am riskantesten sei die Berichterstattung über bewaffnete Konflikte wie den Gaza-Krieg. Türk betonte, er sei überdies sehr besorgt, dass Medienschaffende zum Hauptziel von grenzüberschreitender Repression und Überwachung würden, wie sich etwa bei den Angriffen auf iranischen Journalisten im Ausland gezeigt habe. Eine freie Presse, so Türk, sei Sauerstoff für eine freie und offene Gesellschaft.