Tacheles 

Entwicklungsforscherin Anna-Katharina Hornidge Mehr Armut und Hunger durch Corona

Menschen in ärmlicher Kleidung mit Tellern in der Hand warten auf eine Essensausgabe in Kalkutta (Indien), inmitten der Covid-19 Pandemie, 27. August 2020.  (Getty / NurPhoto / Debajyoti Chakraborty)

In den Entwicklungsländern hat die Corona-Krise verheerende Folgen: Millionen Menschen drohen Armut und Hunger. Zeit für globale Solidarität und eine nachhaltigere Entwicklungspolitik, meint die Soziologin Anna-Katharina Hornidge.

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Aus der Pandemie lernenWie geht es nach Corona weiter?

Illustration einer diversen Gruppe (Gettyimages / fStop / Malte Mueller)

Corona hat die Gesellschaft verändert. Welchen Herausforderungen müssen wir uns nun stellen? Carsten Brosda, Hamburger Kultursenator, glaubt an eine neue Lust der politischen Gestaltung eines solidarischen Gemeinwesens.

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Sinologin Kristin Shi-Kupfer"Taiwan rückt ins Visier Chinas"

Boxkampf - China gegen Taiwan: Zwei Boxerfäuste in Handschuhen mit den jeweiligen Nationalfarben stoßen aufeinander.  (picture alliance / PantherMedia / Boris Zerwann)

China erhöht den Druck auf die Demokratiebewegung in Hongkong. Und auch gegenüber Taiwan, für China eine abtrünnige Provinz. Deutschland und Europa sollten dem Inselstaat den Rücken stärken, sagt die Sinologin Kristin Shi-Kupfer.

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Sozialforscher über die Folgen der Coronakrise"Viele werden abgehängt"

Arbeiter im Mercedes-Benz Werk tragen Masken in der Produktionshalle.  (Getty Images Europe/ Matthias Hangst)

Die Coronakrise hinterlässt tiefe Spuren auf dem Arbeitsmarkt. Betroffen sind vor allem Soloselbstständige und Geringqualifizierte im Dienstleistungssektor. Auch Ausbildungsplätze werden gestrichen. Viele Jugendliche könnten den Anschluss verlieren.

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Kultursoziologe Andreas ReckwitzWie Gesellschaften sich verändern

Porträt von Andreas Reckwitz. (Laif / Jonas Holthaus)

In der neuen Mittelklasse hat die Gesellschaft einen dominierenden urbanen Lebensstil etabliert, geprägt von Erfolg und hedonistischer Selbstverwirklichung. Der Kultursoziologe Andreas Reckwitz beobachtet auch eine neue Moralisierung.

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Fachärztin Annika LudwigErlaubt endlich die Eizellspende!

Eine Mikroskopaufnahme einer In-vitro-Fertilisation, die Injektion von Spermium in die Eizelle. (image / Jochen Tack)

Die Samenspende ist in Deutschland erlaubt, die Eizellspende verboten. Das sei ungerecht den Frauen gegenüber, meint Fachärztin und Akademie-Mitglied Annika Ludwig. Auch in anderen Punkten müsse das deutsche Gesetz geändert werden.

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Politologin Agnieszka Łada zur Wahl in PolenWende an der Weichsel?

Wahlkampfplakat für Rafał Trzaskowski auf dem Dach eines Warschauer Wohnhauses. (Picture Alliance / NurPhoto / Jaap Arriens)

Neuer Termin, neuer Oppositionskandidat: Dank Corona ist die Präsidentschaftswahl in Polen spannend geworden. Die Stichwahl am 12. Juli wird richtungsweisend für den weiteren Weg Polens in Europa, sagt die polnische Politologin Agnieszka Łada.

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Soziologin über die Arbeit am eigenen KörperDer Kampf für und gegen Schönheitsideale

Eine junge Frau in weißem Kleid, umrahmt von Licht und Schatten, Fashion (dpa / picture alliance / imageBROKER)

Den Körper zu formen, ist nicht nur mit Zwängen verbunden, sondern auch mit Freiheit: Das sagt die Soziologin Paula-Irene Villa. Die Arbeit am Körper könne auch Freude machen - und es gebe mehr Widerstand gegen Normen, als wir oft denken.

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Politologe über sozial ungleiche WahlbeteiligungDemokratie in Schieflage

Eine Illustration zeigt einen roten und blauen Arm, die je einen Stimmzettel in eine Wahlurne stecken. (imago images / Ikon Images / Benjamin Harte)

Unsere Demokratie hinkt: Vor allem die sozial Privilegierten gehen wählen und im Bundestag sitzen fast nur noch Akademiker. Das führe zu Gesetzen, die letztlich vor allem den Wohlhabenden nutzen, warnt der Politologe Armin Schäfer.

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Corona und JustizWie gut funktioniert das Recht im Ausnahmezustand?

Straßenszenen und Ansichten aus Berlin.  (laif/ Dominik Butzmann)

Eine Fülle von Gesetzen und Verordnungen sind in der Coronazeit erlassen worden. Wie sehr sie mittlerweile den Alltag im Ausnahmezustand prägen und Rechtssicherheit in unsicheren Zeiten stiften, erklärt der Rechtswissenschaftler Hubert Schmidt.

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Gesundheitsökonom Busse über die Coronakrise"Wir haben uns in falscher Sicherheit gewogen"

Drei Mitarbeiter vom Gesundheitsamt in Berlin Mitte stehen in Schutzkleidung, in der ambulanten Corona-Test- Einrichtung.  (picture alliance / dpa-Zentralbild / Britta Pedersen)

Deutschland meistert die Coronakrise besser als viele andere Länder: "Aber wir müssen mehr tun", sagt der Gesundheitsökonom Reinhard Busse. Gesundheitsämter müssten gestärkt, Krankenhäuser besser koordiniert und die Pflege aufgewertet werden.

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Einzelhandel über Rückkehr aus der Beschränkung "Manche Proteste sind eine Zumutung für unsere Demokratie"

Teilnehmerin einer "Corona-Leugner" Demonstration in Heidelberg. Sie hält einen mit den Worten "Grundgesetz" und "Widerstand" beschriebenen Regenschirm. (picture alliance / Daniel Kubirski)

Die Krise im Handel ist nicht vorbei, sagt Antje Gerstein vom Spitzenverband des Einzelhandels. Auch wenn die Beschränkungen notwendig gewesen seien: Man müsse in einer Demokratie streiten. Bestimmte Proteste seien aber "rücksichtslos und inakzeptabel".

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