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Elektronische Welten / Archiv | Beitrag vom 28.11.2013

Surftipps im NovemberHobbits besuchen und Dylan hören

Von Jörg Schieb

Bob Dylan ganz modern: Der Musiker hat ein interaktives Musikvideo gedreht.  (picture alliance / dpa)
Bob Dylan ganz modern: Der Musiker hat ein interaktives Musikvideo gedreht. (picture alliance / dpa)

Google animiert Mittelerde, sodass man die Heimat der Hobbits besuchen kann. Bob Dylan rührt die Werbetrommel für eine eigene Werksausgabe mit einem außergewöhnlichen interaktiven Musikvideo. Und Heise legt eine Chronologie der NSA-Affäre vor.

Zu Besuch in Mittelerde

Mittelerde: Anhängern der Fantasy-Romane von J.R.R. Tolkien ist dieser Ort bestens bekannt, vielen sogar vertraut. Denn Mittelerde ist die Heimat der Hobbits, die Helden im weltberühmten Bestseller "Herr der Ringe". Die gleichnamige Film-Trilogie hat im Kino Millionen von Menschen begeistert.

Jetzt kann jeder Mittelerde virtuell besuchen: Bequem von zu Hause aus, mit dem Browser. Der Onlinekonzern Google hat einen Teil der Tolkien-Welt liebevoll und detailreich nachgestellt, in einer aufwändigen 3D-Welt. Die Reise zur Welt der Hobbits beginnt unter springhin.de/hobbit. Auf der interaktiven Karte sind wichtige Schauplätze durch Kreise markiert. Ein Mausklick – schon steuert der Besucher Bruchtal, Dol Guldur, Seestadt oder den Trollwald an.

Jeder einzelne Ort lässt sich in aller Ruhe erkunden. Der Besucher kann sich frei in der virtuellen Welt bewegen und Details anschauen. Manchmal müssen auch kleine Aufgaben bewältigt werden.

Das Besondere an der virtuellen 3D-Welt: Man braucht keine Extra-Software, muss keine Erweiterungen für den Browser laden. Alles ist mit moderner HTML5-Technologie erstellt worden. Ein aktueller Browser wie Chrome oder Firefox reicht, um die Orte zu besuchen.

Das interaktive Google-Projekt stimmt in die Geschichte der Hobbits ein, entführt den Besucher in die Welt der Zwerge. Das gelingt den Machern des Onlineprojekts wirklich eindrucksvoll. Ein Besuch lohnt auf jeden Fall.

Interaktives Musikvideo für einen Hit

"Like a Rolling Stone", der wahrscheinlich größte Hit von Bob Dylan. Der Song hat 48 Jahre auf dem Buckel. Im Juli 1985 hat in Bob Dylan zum ersten Mal gesungen. Doch jetzt, ganz plötzlich, ist der Dylon-Klassiker der große Hit im Netz. Denn jetzt gibt es ein offizielles Video zum Song. Ein interaktives Musikvideo. Ein Clip, der jedes Mal anders aussieht. Unter springhin.de/bobdylan kann man sich das interaktive Video anschauen.

Auf dem Bildschirm erscheint eine Art Fernsehgerät. Erst wird ein paar Mal gezappt, dann beginnt auch schon der Song. Und dann ist der Zuschauer dran. Der kann auf der Fernbedienung den Kanal wechseln. 16 Kanäle stehen zur Auswahl. Gameshow. BBC-News. Renovierungs-Doku. Wetter- und Shoppingkanal. Schmonzette, Sport-News. Alles dabei.

Die Sendungen gibt es alle tatsächlich. Aber völlig egal, in welchen Kanal man auch hinein zappt: Überall singen oder sprechen die Menschen vor der Kamera den Bob Dylan Song, bewegen ihre Lippen synchron zu einem der bekanntesten Rocksongs aller Zeiten. Ein bemerkenswerter Effekt.

Das interaktive Video wird als Kunstwerk gefeiert – was auch sonst… Und es macht tatsächlich Spaß, die Musik auf diese ungewöhnliche Weise zu genießen und sich durch die virtuellen Programme zu zappen. Das Video will für die aus 47 CDs bestehende Werksausgabe von Bob Dylan werben, die jetzt erscheint. Für Aufmerksamkeit sorgt das interaktive Video auf jeden Fall.

Chronologie einer Affäre: NSA-Timeline

Die NSA, die National Security Agency: Ohne die Enthüllungen von Whistleblower Edward Snowden wüssten wohl nach wie vor die allerwenigsten überhaupt von der Existenz des amerikanischen Geheimdienstes, geschweige von seinen Aktivitäten. Doch seit Juni diesen Jahres ist das anders. Seitdem jagt eine Geschichte die nächste, werden ständig neue Details bekannt, was die NSA an Daten sammelt, wo die Behörde das Internet belauscht und was mit den Daten passiert.

Längst haben die Enthüllungen für allerlei Protest und auch Verwicklungen auf diplomatischer Ebene gesorgt, selbst die Vereinten Nationen beschäftigen sich mit dem Skandal, der Bürger wie Politiker in aller Welt empört. Es gibt derart viele Ereignisse und Informationen, dass selbst Insider schon mal den Überblick verlieren können. Wer wissen möchte, wann, was geschehen ist, wann welche Details über die Spähaktionen der NSA bekannt geworden sind, der sollte mal die NSA-Zeitleiste des Heise-Verlags besuchen.

Unter springhin.de/nsa-zeitleiste erscheint eine übersichtliche Chronologie der Ereignisse von Juni 2013 bis heute. Eine kompakte Übersicht, die kein Detail auslässt. Wann ist was in USA, Europa und Deutschland bekannt geworden, welche Reaktionen hat es gegeben? In der NSA-Timeline kann man sich informieren, auf Mausklick Hintergrundinformationen studieren und verlinkte Artikel lesen.

Der auf IT-Themen spezialisierte Heise-Verlag ergänzt die Zeitleiste regelmäßig. So bleibt man immer bestens informiert in Sachen NSA-Affäre. Lohnenswert. 

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