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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 11.01.2017

Südchinesisches MeerDer brisante Inselstreit

Von Axel Dorloff und Lena Bodewein

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Chinesische Marine-Schiffe im Südchinesischen Meer. (picture-alliance / Imaginechina Icc)
Chinesische Marine-Schiffe im Südchinesischen Meer. (picture-alliance / Imaginechina Icc)

Zankapfel Südchinesisches Meer: Sechs Länder erheben Gebietsansprüche, es geht um Geld und Rohstoffe. Es gibt zwar ein Urteil vom Schiedshof in Den Haag - doch das erkennt China nicht an.

Gleich mehrere Länder erheben Gebietsansprüche im Südchinesischen Meer: neben China sind das Taiwan, Vietnam, Brunei, Malaysia und die Philippinen. Es geht um ein fischreiches Gewässer mit Öl- und Gasvorkommen und um weltweit wichtige Schifffahrtsrouten.

Ein Urteil vom Schiedshof in Den Haag hat zwar mehr Klarheit gebracht und die chinesischen Ansprüchen für rechtswidrig erklärt. Aber China erkennt die Entscheidung nicht an. 

Chinas Anspruch und Chinas Drohkulisse
Von Axel Dorloff

Die Folgen für die chinesischen Nachbarn
Von Lena Bodewein

Weltzeit

Umstrittene Carmichael-Mine Australische Kohle für Indien
Protest gegen die Adani Kohlemine in Australien, Abbot Point: ein Segelschiff mit dem Banner "Stop Adani. Coral not Coal" liegt vor der Küste. Ein Mann im Vordergrund schaut auf das Meer, April 2019. (Getty / AsiaPac / Lisa Maree Williams)

Mitten durchs Weltnaturerbe Great Barrier Reef will der Rohstoffkonzern Adani jährlich Millionen Tonnen Kohle aus der Carmichael-Mine nach Indien verschiffen. Auch mit Hilfe von Siemens. Klimaschützer protestieren. Doch Australiens Kohlelobby ist stark. Mehr

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