Studie: Kultur verlangsamt das Altern

    Eine Gruppe von Jungen und Mädchen bilden ein Bläser-Ensemble, das gerade konzentriert übt.
    Wer selber Musik macht, bliebt länger jung. Das fand eine STudie heraus. © imago / Michael Schick
    Wer öfter singt, in Konzerte, Ausstellungen oder ins Theater geht, bleibt länger jung. Das ist das Ergebnis einer Studie des University College London. Die britische Zeitung "The Guardian" berichtete darüber. Demnach soll die Wirkung von Kultur auf den Alterungsprozess noch besser sein als beim Sport: Während sich Sportler biologisch nur um sechs Monate verjüngten, schafften kulturell aktive Menschen ein ganzes Jahr. Einer der leitenden Autoren der Studie erklärte, dass kulturelle Aktivitäten Stress abbauen, Entzündungen hemmen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten senken. Für die Studie wurden über 3.000 Menschen befragt und untersucht.