Stradivari nutzte für wertvollste Geigen Holz aus Fleimstal

Der italienische Geigenbauer Antonio Stradivari ist schon mehr als zwei Jahrhunderte tot, dennoch sind seine Instrumente bis heute weltweit begehrt und bringen auf Auktionen Millionen Dollar ein. Nun zeigt eine Studie, welches Holz Stradivari benutzt hat, berichtet das Magazin ”Der Spiegel”. Für die Analyse untersuchte ein internationales Forschungsteam die Jahresringe auf mehr als 275 Violinen des Geigenbauers. Dabei kam heraus: Stradivari nahm Holz aus den italienischen Alpen, um einige seiner berühmtesten Geigen zu bauen. Die Jahresringe sind auf den Instrumenten gut zu erkennen. Die Untersuchung zeigte auch, dass Stradivari gern Fichtenholz verwendete. In seiner "Goldenen Periode" zwischen 1720 und 1725 setzte er offenbar ausschließlich auf Holz aus dem Fleimstal in den Dolomiten. Die Analyse der Jahresringe soll auch dabei helfen, mögliche Fälschungen zu erkennen.