Stimmen hören

Stimmen im Kopf oder Halluzinationen - wenn akustische Nervenzellen von sich aktiv werden. © Stock.XCHNG / Gert Lanser
Von Marianne Wendt und Christian Schiller · 23.08.2012
Die Jungfrau von Orleans, Hildegard von Bingen, Rainer Maria Rilke - schon immer gab es Menschen, die hören, was andere nicht hören. Akustische Halluzinationen können entstehen, wenn die akustischen Nervenzellen von sich aus aktiv werden, anstatt die Signale der Ohren zu verarbeiten.
Stimmenhörer leben mit ihren unsichtbaren Begleitern manchmal ein ganzes Leben lang. Medikamente mildern das Phänomen ab, bringen es aber fast nie zum Verschwinden.

Neurowissenschaftler haben das sogenannte Neurofeedback-Verfahren entwickelt, das die Nervenaktivität wahrnehmbar und damit durch den Betroffenen selbst beeinflussbar macht: Gibt es damit eine neue therapeutische Option für die Betroffenen?
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