Steinmeier würdigt zum 40. Jubiläum der Emder Kunsthalle das Werk von Henri und Eske Nannen

    Von links: Olaf Lies (SPD), Ministerpräsident in Niedersachsen, Eske Nannen, Gründerin der Kunsthalle, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender sowie Tim Kruithoff (parteilos), Oberbürgermeister von Emden.
    Von links: Niedersachsens Ministerpräsident Lies, Eske Nannen, Bundespräsident Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender sowie Emdens Oberbürgermeister Kruithoff (parteilos) kamen zum 40. Jubiläum der Emder Kunsthalle. © dpa / Hauke-Christian Dittrich
    Bundespräsident Steinmeier hat zum 40. Jubiläum der Emder Kunsthalle das Werk des Gründerehepaars Henri und Eske Nannen gewürdigt. Er glaube, jeder, der sich hier von Bild zu Bild leiten lasse, werde beeindruckt sein von der außerordentlichen Qualität dieser Sammlung, sagte Steinmeier vor rund 500 Gästen bei einem Festakt in der ostfriesischen Seehafenstadt. In seiner Festrede erinnerte er an die Geschichte Henri Nannens, der einst das Magazin "Stern" gegründet hatte. Zusammen mit seiner Frau habe der Verleger die Idee verfolgt, in seiner ostfriesischen Heimatstadt ein Museum zu eröffnen, um seine Kunstsammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nannen habe in seiner Jugend selber erfahren, wie es sei, wenn man in einer eher ländlich geprägten Region aufwachse, sich nach Kunst sehne und diese Kunst so weit weg sei. Kunst gehört auch in die Regionen außerhalb der Metropolen, das sei Nannens tiefe innere Überzeugung gewesen, führte Steinmeier aus. Die gesamte Bandbreite der Sammlung ist nun in der Jubiläumsausstellung "Bilder, die wir lieben" zu sehen.Zu sehen sind 200 wichtige Werke der Sammlung und Leihgaben, darunter bedeutende Werke der klassischen Moderne etwa von Gabriele Münter, Paula Modersohn-Becker und Max Beckmann – auch Nannens Lieblingsbild "Die Blauen Fohlen" von Franz Marc.