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Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 11.11.2014

Stefan PolonyiWie verbinden Sie Konstruktion und Kunst?

Moderation: Gisela Steinhauer

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Der ungarische Bauingenieur Stefan Polonyi (Promo)
Der ungarische Bauingenieur Stefan Polonyi (Promo)

Für die Konstruktion imposanter Gebäude werden die Architekten gelobt. Von den Bauingenieuren ist meist keine Rede. Dabei sind auch unter ihnen richtige Künstler - wie der Ungar Stefan Polonyi.

Wer den Flughafen Tegel oder die Glashalle der Leipziger Messe betritt, weiß vielleicht, dass Meinhard von Gerkan und Volkwin Marg die Architekten dieser imposanten Bauten sind. Dass sie aber auch die Handschrift von Stefan Polonyi tragen, ist wahrscheinlich weniger bekannt. Der ungarische Bauingenieur hat seit den 1950er-Jahren zusammen mit bekannten Architekten zahlreiche Bauwerke realisiert. Seine kühnen Faltwerke und Schalenkonstruktionen prägen die Ästhetik von Kirchen, Museen, Konzertsälen, von Stadien, Werkhallen und Tankstellen. Seine Brücken im Ruhrgebiet mit ihren roten, gebogenen Rohren sind längst zu Landmarken geworden.

Architektur ermöglichen

"Ein Bauingenieur muss Architektur ermöglichen", sagt der heute 84-jährige Wahlkölner Stefan Polonyi. Unter anderem mit dem Architekten Josef Paul Kleihues gründete er 1974 das "Dortmunder Modell Bauwesen", eine Fakultät, die eine gemeinsame Ausbildung von Architekten und Bauingenieuren ermöglicht. In diesen Tagen wird 40-jähriges Jubiläum gefeiert.

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