Seit 20:03 Uhr Konzert
Freitag, 27.11.2020
 
Seit 20:03 Uhr Konzert

Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 21.11.2016

Staus, Stress, verlorene LebenszeitUnterwegs im Land der Pendler

Von Georg Gruber

Podcast abonnieren
Dichter Verkehr auf dem Kaiserdamm in Berlin (picture alliance / dpa / Paul Zinken)
Dichter Verkehr: Wie hier in Berlin fahren viele Pendler mit dem Auto zur Arbeit (picture alliance / dpa / Paul Zinken)

Der Weg zur Arbeit ist oft lang. Pendler quälen sich jeden Tag durch den Stau oder müssen in der Bahn um einen Sitzplatz kämpfen. Warum sie sich den Stress antun? Georg Gruber hat Gründe und Hintergründe recherchiert.

Jeden Morgen das gleiche Bild: Stockender Verkehr und Stau auf den Straßen, nicht nur in den großen Ballungszentren Frankfurt, Hamburg, Berlin und München. Millionen Pendler sind täglich im Auto und auf der Schiene in der Bundesrepublik unterwegs zur Arbeit - und abends wieder zurück nach Hause. Dazu kommen Tausende, die so weit entfernt von der Familie arbeiten, dass sie sich am Sonntagabend oder Montagmorgen für die ganze Woche verabschieden und ihre Kinder nur am Wochenende sehen.

Ein Schild mit der Aufschrift "Pendler" steht am 05.06.2012 bei Poppenhausen (Bayern) an einer Autobahnanschlussstelle. (picture alliance / dpa / David Ebener)Hinweisschild für einen Pendler-Parkplatz an einer Autobahnanschlussstelle (picture alliance / dpa / David Ebener)

Warum gehört Pendeln heute zum Alltag so vieler Menschen in Deutschland - trotz verlorener Lebenszeit im Stau, dem Verdruss über verpasste Zuganschlüsse, Termindruck, Dauerstress und der negativen Folgen für Gesundheit, Familiengefüge und Beziehungen? Unterwegs im Land der Pendler.

Sendungsmanuskript "Pendeln" als PDF

Mehr zum Thema

Smog in der Stadt - Madrid hat zu viele Autos und zu viele Staus
(Deutschlandfunk, Europa heute, 03.11.2016)

Bundesverkehrswegeplan - Erhalt geht vor Neubau
(Deutschlandfunk, Nachrichten vertieft, 03.08.2016)

Deutsche Bahn - Ein Unternehmen und sein Problem mit der Pünktlichkeit
(Deutschlandradio Kultur, Zeitfragen, 12.07.2016)

Zeitfragen

Literatur und WissenschaftVom Leben der Häuser
Die Villa Riehl in der Spitzweggasse in Potsdam-Babelsberg wurde 1907 von dem Architekten Ludwig Mies erbaut, der sich später Mies van der Rohe nannte. (picture alliance / dpa / Soeren Stache)

Können Häuser ein Eigenleben entwickeln, womöglich dem Leben seiner Bewohner schaden? In dem neuen Roman "Das Gartenzimmer“ von Andreas Schäfer geht es um eine 1909 gebaute Villa, um den Architekten, die Bewohner und um ein dunkles Geheimnis. Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur