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Fazit / Archiv | Beitrag vom 04.06.2014

Statue ohne SockelFriedrich Engels Superstar

Wuppertal bekommt eine Bronzestatue aus China

Eberhard Illner im Gespräch mit Frank Meyer

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Geschenk aus China für Wuppertal: Die von dem Bildhauer Chenggang Zeng geschaffene Plastik zeigt den Philosophen und Ökonomen Friedrich Engels in Denkerpose. (picture alliance / dpa)
Geschenk aus China für Wuppertal: Die von dem Bildhauer Chenggang Zeng geschaffene Plastik zeigt den Philosophen und Ökonomen Friedrich Engels in Denkerpose. (picture alliance / dpa)

Dieser Friedrich Engels in Bronze kommt aus der Luft, per Flugzeug aus China. Der chinesische Staat ließ die Statue von einem Künstler anfertigen, schickte sie als Geschenk ins Bergische Land und über diese Ehre für den "großen Sohn der Stadt" freuen sich die Wuppertaler – über Parteigrenzen hinweg.

Angeblich hat sich sogar die CDU in Wuppertal mit dem ungewöhnlichen Geschenk angefreundet. Wie die Stadt damit umgeht und wie genau man sich dieses Denkmal vorzustellen hat – darüber haben wir heute mit Eberhard Illner, Leiter des Museums "Historisches Zentrum" in Wuppertal, gesprochen.

Er beschreibt die Figur als einen "sehr zurückgenommenen Engels, ein alter Engels, im fortgeschrittenen Alter mit langem Bart und in sich gekehrt, nachdenklich". Die Engels-Figur stehe nicht auf einem Sockel, sondern nur auf einem kleinen Podest – "er ist sozusagen vom Sockel heruntergehoben und denkt nach" - so Illner.

Hören Sie das vollständige  aus dem Radiofeuilleton in unsrem Audio-on-demand-Angebot.

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