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Kompressor | Beitrag vom 28.11.2019

"Star Wars Jedi: Fallen Order"Das Gefühl, alles schon mal gesehen zu haben

Marcus Richter im Gespräch mit Max Oppel

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Ein Jedi mit Laserschwert im Kampf gegen einen Schurken (Screenshot aus "Star Wars Jedi: Fallen Order") (EA Electronic Arts)
Lichtschwertkämpfe dürfen bei einem Star Wars-Spiel natürlich nicht fehlen. (EA Electronic Arts)

Star Wars-Fans erleben goldene Zeiten, sie werden ständig mit neuem Futter versorgt. Kurz vor der Episode IX der Kino-Saga erscheint nun mit "Star Wars Jedi: Fallen Order" ein neues Spiel. Marcus Richter hat es getestet - und einige zähe Stunden erlebt.

Für Star-Wars-Fans ist dieses Jahr gleich drei Mal Weihnachten: Es gibt mit "The Mandalorian" eine neue Fernsehserie (mit Baby-Yoda!), am 18. Dezember kommt der neue Star-Wars-Film in die Kinos ("Der Aufstieg Skywalkers") und schon jetzt kann man selber das Lichtschwert schwingen - und zwar im Computerspiel "Star Wars Jedi: Fallen Order".

Das Spiel ist angesiedelt zwischen Episode III und Episode IV, also nach dem Fall der Republik und dem Aufstieg des Imperiums: Die Jedi sind vernichtet, aber eben nicht alle - und man selbst spielt einen der wenigen Überlebenden. Die Aufgabe: eine Liste mit machtbegabten Kindern finden, die mögliche nächste Generation der Jedi.

Dafür hat man allerhand zu tun: auf verschiedene Planeten reisen, dort Rätsel lösen und mächtige Gegner bekämpfen. Zwischendurch gilt es auch, sich mit dem Imperium anzulegen und der Rebellion zu helfen.

Ein Spiel nur für Fans

Und wie spielt sich "Fallen Order"? "Uninspiriert solide", sagt unser Tester Marcus Richter.

Das Spiel biete die typischen Zutaten, die man von Star Wars erwartet: treffunsichere Stormtrooper, Wookies und piepsende Roboterbegleiter. "Das alles ist irgendwie okay, unterhaltsam, aber bietet keine große Überraschung."

Man habe das Gefühl, alles schon mal gesehen zu haben. "Ich vermute, wenn man sehr tief in der Historie der fiktiven Welt von Star Wars steckt, ist das spannend, weil Details erzählt und Lücken gefüllt werden. Als eigenständige Geschichte ist das aber nicht begeisternd."

Zwar machen die Rätsel Spaß, aber es sei auch viel Hin- und Hergelaufe, das viele Töten von Tieren fühle sich wie sinnloses Morden an, die ersten Stunden seien zäh. Insgesamt erinnere "Fallen Order" an "Tomb Raider", sei aber eine Mixtur, in der die Teile nicht so recht zusammenpassen wollen, so Richter. Daher empfiehlt er es nur eingefleischten Fans.

Das Spiel ist für Playstation 4, Xbox One und Windows PC erschienen.

(leg)

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