Stand Biennale von Venedig mit Russland in Kontakt, um Sanktionen zu umgehen?

    Russlands Pavillon in den Biennale Gardens.
    Nur während der Preview-Tage zugänglich? Russlands Pavillon in den Biennale Gardens. © picture alliance / SIPA / Mirco Toniolo / AGF
    Die Biennale von Venedig soll mit Russland in Kontakt gestanden haben, um Sanktionen gegen das Land zu umgehen. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung und beruft sich dabei auf geleakte Emails. Darin soll die Biennale-Leitung zusammen mit der russischen Seite nach einer Möglichkeit gesucht haben, wie der russische Pavillion auf der diesjährigen Kunstausstellung bespielt werden könne, trotz der Strafmaßnahmen. Demnach solle dieser nur während der Preview-Tage für Journalisten und Leute aus der Kunst- und Museumswelt zugänglich sein. Die Performances sollten dann gefilmt werden. Der Pavillion werde dann am ersten Publikumstag geschlossen, heißt es. Danach sollten die entstandenen Videos auf Monitoren außen zu sehen sein.