Stärkung des Kulturerbes: Italien gibt Rekordsumme für Caravaggio aus

    "Das Porträt des Maffeo Barberini" von Caravaggio.
    "Das Porträt des Maffeo Barberini" von Caravaggio kehrt in den Palazzo Barberini zurück. © Imago / Fine Art Images / Heritage Images
    Der italienische Staat hat schon wieder ein sehr teures Gemälde gekauft. Mit 30 Millionen Euro war es "eine der größten Investitionen für den Kauf eines Kunstwerks" wie das italienische Kulturministerium bekannt gab. Französische Zeitungen berichteten darüber. Bezahlt wurde die Summe für einen Caravaggio, einen italienischen Meister der Hell-Dunkel-Malerei des Frühbarock. Sein "Porträt des Monsignore Maffeo Barberini" soll nun an seinen Ursprung zurückkehren, nämlich in die Sammlung des Palazzo Barberini in Rom. Jahrhundertelang gehörte das Caravaggio-Porträt zur Kunstsammlung der Familie Barberini, bevor es in den 1930er Jahren in eine Privatsammlung gelangte. Der frühere Besitzer hatte das Gemälde ab November 2024 an den Palazzo Barberini, den historischen Sitz dieser Familie, verliehen, der heute die Nationalgalerie für Antike Kunst beherbergt. Dort war es mehrere Monate ausgestellt. Der Kauf ist Teil eines Projekts zur Stärkung des italienischen Kulturerbes wie das Kulturministerium betonte. Vor einem Monat hatte es mehr als 12 Millionen Euror für das Gemälde "Ecce Homo" des Sizilianers Antonello da Messina gezahlt.