Stadtverwaltung von Seoul begrenzt die Helligkeit von Video-Reklametafeln

Der Times Square in New York und der Piccadilly Circus in London sind bekannt für die riesigen Video-Reklametafen. Die gibt es inzwischen auch im Zentrum der südkoreanischen Hauptstadt Seoul, sehr zum Ärger vieler Menschen. Jetzt hat die Stadtverwaltung reagiert: Sie erließ nach einem Bericht der Agentur AFP eine neue Verordnung, die die Helligkeit der Bildschirme begrenzt. Die dürfen tagsüber nicht heller als 7.000 Candela leuchten - das ist die Einheit für die Lichtstärke. Nachts liegt die Grenze bei 500 Candela. In den vergangenen Jahren hatte es tausende Beschwerden gegeben. Anwohner konnten nachts nicht schlafen, Autofahrer fühlten sich geblendet. Die Videotafeln hatten sich in der Innenstadt von Seoul schnell verbreitet, nachdem mehrere Plätze zu kostenlosen Werbezonen erklärt wurden. Auf ihnen können Passanten etwa K-Pop-Stars oder 3D-Delfine auf gebogenen Flächen bewundern. Der größte Bildschirm hat eine Fläche von knapp 1.700 Quadratmetern.