Stadt Leipzig will das dortige Literaturhaus dauerhaft fördern

    Haus des Buches, Leipzig, Sachsen.
    Im Januar muss das Literaturhaus Leipzig seine Räume im Haus des Buches kündigen – aus Geldmangel. © picture alliance / imageBROKER / Thomas Robbin
    Leipzig will das Literaturhaus der Stadt dauerhaft fördern und damit den Bestand der Kulturinstitution sichern. Ab 2027soll das Literaturhaus jährlich 205.000 Euro bekommen, wie die Stadtverwaltung nach einer Dienstberatung mitteilte. Der Stadtrat muss darüber noch abstimmen. Die Politikerinnen und Politiker dort hatten aber Ende Februar schon mit einer Mehrheit für den Erhalt des Hauses gestimmt. Das Literaturhaus Leipzig wird von einem Verein betrieben, der 1990 noch vom damaligen Ministerium für Kultur der DDR mit 30 Millionen DDR-Mark Gründungskapital ausgestattet worden. Damit wirtschaftete er viele Jahre ganz ohne öffentliche Fördermittel, doch das Vermögen schmolz dahin. Ende 2027 wäre es nach Angaben der Stadt aufgebraucht gewesen. Zum Januar musste der Verein bereits seine Räume im Haus des Buches kündigen. Schreibende aus Leipzig wie die Buchpreisträgerin Martina Hefter oder Clemens Meyer hatten sich für den Erhalt der Institution eingesetzt.