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Montag, 21.10.2019
 
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Neonlicht / Archiv | Beitrag vom 12.06.2011

Stadt der Zukunft

Moderation: Martin Böttcher

Dachgärten im New Yorker Stadtteil Greenwich Village (picture alliance / dpa / Peer Körner)
Dachgärten im New Yorker Stadtteil Greenwich Village (picture alliance / dpa / Peer Körner)

Wenn die Menschen in der Stadt auch in Zukunft überleben wollen, dann müssen sie sich was einfallen lassen. Und manche tun das auch. Seien es Dachgärtner in New York, Geschäftsleute, die an einer behutsamen Entwicklung ihres Kiezes in Berlin arbeiten oder Stadtplaner, die Nairobi vor dem Verkehrsinfarkt bewahren wollen.

Jetzt kommen die Großstadtbauern
Von Beatrice Uerlings
Tomaten und Salate aus New York? Wo, bitte, gibt es in der Megacity Platz für Landwirtschaft? Die Frage ist berechtigt, und deshalb kommt das Gemüse streng genommen auch nicht aus der Landwirtschaft, sondern aus der Dachwirtschaft. "Rooftop Farming" nennen das die Amerikaner. Anfangs waren es vor allem Künstler, Schulen und Alternative, die in Hochdachgärten ihre Lebensmittel anbauten. Doch inzwischen ist Rooftop Farming zu einem kommerziell genutzten Phänomen geworden.

Neue Software für die Großstadt
Interview mit Oliver Seidel/ Architekt und Mitglied des Netzwerkes Cityförster
Wie wird sie also aussehen, die Stadt der Zukunft? Stadtentwickler schwärmen von Schnellstraßen für Fahrräder. Nur gesunden, grünen Metropolen prognostizieren sie eine sichere Zukunft. Andererseits kann man Städte auch nicht komplett neu erfinden. Die Substanz ist schließlich schon da. Ähnlich wie bei alten Computern muss also eine neue Software her. Aber wie realistisch sind solche Utopien eigentlich?

Neue Straßen für Nairobi
Von Antje Diekhans
Während Stadtplaner in Europa und Nord-Amerika über Dachfarmen und Fahrrad-Autobahnen reden, geht es bei Stadtentwicklung in Kenias Hauptstadt Nairobi schlicht um dringende Notfallpläne. Wie kann verhindert werden, dass ganze Stadtviertel im Verkehrsinfarkt ersticken, weil der gesamte Schwerlastverkehr durchs Hauptgeschäftsviertel donnert? Nairobi setzt dabei auf viele neue Umgehungsstraßen, einer Lösung, die uns in Deutschland ja nicht unbekannt ist.

Alles außer Parkplätze
Von Marietta Schwarz
Vor allem die neu zugezogenen Berliner tun sich schwer mit Veränderung. Im Grunde genommen wollen sie, dass ihr Berlin so bleibt, wie sie es vorgefunden haben. Dass man Entwicklungen in der Stadt nicht einfrieren, sie aber in eine bestimmte Richtung lenken kann, beweist schon jetzt das Aufbau-Haus, das in wenigen Tagen in Berlin-Kreuzberg eröffnet wird. Dahinter steckt ein Geschäft für Bastel- und Modellbaumaterial, dass mehr will als nur Rendite machen.

Neonlicht

MetropolenphänomeneWeitermachen
Stoßstange an Stoßstange stehen die Autos auf der Avenida Paulista in der brasilianischen Großstadt Sao Paulo (Aufnahme vom 11.01.2010). (picture-alliance / dpa / Helmut Reuter)

Das Neonlicht braust mit einem Motogirl durchs Verkehrschaos von Sao Paulo, probiert jüdische Speisen in der Gourmet-Version in New York und spürt der Faszination Zauberwürfel nach.Mehr

StadtalltagBesser leben geht immer
Blick am 03.08.2007 von der Wettsteibrücke über den Rhein auf den Baseler Stadtteil Grossbasel mit dem Münster der Stadt. ( picture-alliance/ dpa /  Thomas Eisenhuth  )

In New York greift fast niemand mehr zum Joint – Marihuana wird stattdessen lungenschonend gevaped mit teuren Luxusverdampfern. Während man in Basel die Pause im Rhein verbringt, greift der Berliner zunehmend zum kalorienarmen Onigiri statt zur Currywurst. Mehr

Boring ConferenceDie Kunst der Langeweile
Ein müder Student gähnt (picture alliance / dpa)

Die passende Geisteshaltung zum Sommer kommt aus Großbritannien. Denn wo alle busy sind, ist für Hipster nichts attraktiver als Langeweile. Ein Niederländer hat leuchtende Autobahnen entwickelt. Und: Welches Selfie wird auch wirklich ein Hit? Mehr

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